Notfallhilfe jenseits der Drehleiter
Drei Feuerwehren gründen Höhenrettungszug für das Westerzgebirge - Dieser soll sich im Landkreis mit Kollegen aus Buchholz ergänzen
Abseilen an der Hauswand der alten Gleesbergschule: Sven Kutschke (links) und Matthias Weiß beobachten ihre Kollegen beim Training. Zehn Feuerwehrleute aus Aue, Bad Schlema und Schneeberg wurden diese Woche dazu ausgebildet, hilflose Personen aus bis zu 100 Metern Höhe oder Tiefe zu retten.
Bad Schlema. Die Freiwilligen Feuerwehren Aue, Bad Schlema und Schneeberg wollen einen gemeinsamen Höhenrettungszug gründen. Zehn Blauröcke haben in dieser Woche die dafür notwendige Grundausbildung absolviert: Abseilen aus großer Höhe, Bergen von Personen aus tiefen Schächten. Spätestens Ende des Jahres soll die Spezialtruppe einsatzbereit sein, so der Bad Schlemaer Wehrleiter Andreas Müller. Geplant ist eine Zusammenarbeit mit dem Bergbau- und Höhenrettungszug der Ortsfeuerwehr Buchholz. "Wir wollen die Einsätze aufteilen", sagt Müller. "Die Buchholzer übernehmen den oberen Teil des Erzgebirges, wir den unteren."
Neben Annaberg-Buchholz sind in der Nähe Höhenrettungszüge in Chemnitz und Zwickau stationiert. Als Teil der Berufsfeuerwehr. Aber auch den Profis ist es nicht immer möglich, in kürzester Zeit am Unfallort zu sein. "Nehmen wir an, in Aue ist ein Monteur von einem Mast gestürzt. Er hängt hilflos in seinem Gurt", beschreibt Sven Kutschke, stellvertretender Wehrleiter in Bad Schlema, ein Szenario. "Nach zehn Minuten setzt das Hängetrauma ein, die Blutgefäße im Beckenbereich werden abgeschnürt. Ehe der Zug aus Zwickau zur Stelle sein kann, ist diese Zeit überschritten. Nicht, weil die Zwickauer langsam sind, sondern weil die Entfernung zum Einsatzort zu groß ist."
Die Gründung eines Höhenrettungszuges im Westerzgebirge ist ein ehrgeiziges Vorhaben. Das Geld für Ausbildung und Ausrüstung konnte nur zu einem geringen Teil aus dem knapp bemessenen Budget der beteiligten Wehren kommen. Die Mittel wurden vor allem von Sponsoren zur Verfügung gestellt. "Wir sind auch in Zukunft auf Sponsoring angewiesen", sagt Kutschke. So reichte das Geld vorerst nur für die Ausbildung von zehn Feuerwehrleuten, der komplette Zug soll aber 14 Mann umfassen.
Das Training wurde von Montag bis Donnerstag an der alten Gleesbergschule in Bad Schlema absolviert. Es stand unter Leitung von Henning Jugel, Ausbilder bei der Hauptstelle für Grubenrettungswesen der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie in Leipzig. Die Feuerwehrleute seilten sich an der Fassade der Schule ab oder hangelten nach oben. Abwechselnd schlüpften sie in die Rolle einer hilflosen Person und wurden von den anderen mithilfe ausgeklügelter Gurtsysteme in Sicherheit gebracht. "Die Höhenretter müssen überall dort hingehen können, wo eine Drehleiter nicht hinkommt", erklärt Jugel das Training in einem Satz.
Solche Stellen gibt es in der Region mehr als man denkt. "Die beiden Hochhäuser auf dem Eichert etwa", nennt Sven Kutschke ein Beispiel. "Die Drehleiter reicht nur bis zum vorletzten Stock. Muss von ganz oben jemand gerettet werden, geht das nur mit Seilen." Mögliche Einsatzorte sind auch Windkraftanlagen, die Flutlichtmasten im Auer Fußballstadion und Kirchtürme. Der von St. Wolfgang in Schneeberg ist 70 Meter hoch - keine Chance, über die Drehleiter hinaufzugelangen.
Wie ihre Kollegen vom Buchholzer Höhenrettungszug trainieren die Feuerwehrleute aus Aue, Bad Schlema und Schneeberg zudem die Rettung von Menschen aus Besucherbergwerken, von denen es in der Region etliche gibt. Für Notfälle Untertage ist im Westerzgebirge zwar in erster Linie die Wismut-Grubenwehr zuständig, aber die Feuerwehrleute wollen mit den Wismut-Spezialisten kooperieren. Als weiteres Einsatzgebiet kann sich Bad Schlemas Wehrleiter Müller das Beräumen von Dächern vorstellen, die im Winter unter Schneelasten zusammenzubrechen drohen. "Die Leute, die dafür auf die Dächer klettern, sind selten richtig gesichert. Wir könnten mit unserer Technik und Ausbildung wertvolle Hilfe leisten."
Von Mario Ulbrich
Erschienen am 05.08.2010 Freie Presse
Baufortschritt vom 29.07.2010
Gerätehausvorplatz ist fertig.
Nach einer Menge von Problemen wie zum Beispiel einen defekten Radlader beim Teeren und…………. na ja gehen Wir nicht weiter darauf ein. Jedenfalls ist der Platz jetzt fertig, genau so, wie wir es wollten und wie es mit allen Beteiligten abgesprochen war. Der Teer muss jetzt noch über Nacht auskühlen und aushärten. Somit sind wir wieder ein Stück weiter in Sachen Umbau Gerätehaus.
Baufortschritt vom 27.07.2010
Nach längere Bauzeit bzw. Pause ging es in den letzten Tagen wieder etwas vorwärts mit unserem Gerätehaus. So konnten die Elektroarbeiten in der neuen Fahrzeugbox abgeschlossen werden. Auch die neuen Stiefelheizungen in der neuen Box konnten angebracht werden. Diese müssen aber noch angeschlossen werden. Auch die Fliesen im Torbereich konnten angebracht werden. Außerdem wurde heute mit den Abrissarbeiten der alten Schwarzdecke vor dem Gerätehaus begonnen. Denn nach unzähligen Fahrbahnsenkungen, Bauarbeiten und dem neuen Tor war dies höchste Eisenbahn. Die neue Schwarzdecke soll Ende der Woche aufgezogen werden.


Flieg Airbag flieg!
Abenteuer Finnland – Zeltlager in XXL
Vom 05.07-10.07 fand in Padasjoki/Finnland (ca. 60 km von Lahti entfernt) ein Internationales Jugendfeuerwehrcamp mit über 4.100 Teilnehmer statt. 350 von diesen kamen aus Deutschland, aus insgesamt 14 verschiedenen Jugendfeuerwehren machten sie sich per Schiff, Auto und Flugzeug auf die weite Reise.

Einer unserer Kameraden begleitete die Jugendfeuerwehr Potsdam-Drewitz auf ihrem Weg ins Camp. Die Anreise erfolgte mit 2 MTW der FF Potsdam. Über Frankfurt/Oder, Warschau, Kaunas und Riga erfolgte die Anreise auf dem Landweg quer durch Polen und die 3 baltischen Staaten. Am Ziel Tallin angekommen, ging es mit der Fähre nach Helsinki, dann wurden die restlichen 150 km bis ins Camp in Angriff genommen. Nach 3 Tagen Fahrt und 1.900 km auf dem Tacho kamen wir dort gut an.
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In Finnland läuft einiges anders, das mussten wir Deutschen recht schnell begreifen. Nach den ersten beiden Tagen mit Dixi-Traumtoiletten und Sparwasser-Duschen, überwog der Humor und das Motto "back to nature". Waschen im See eingeschlossen. Und das war nötig, denn die Jugendlichen hatten ein straffes Ausbildungsprogramm zu bewältigen. Ob Technische Hilfe oder Brandbekämpfung, fast alles konnten die Kids bei praktischen Übungen intensiv trainieren.
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Manch einer hatte am Anfang leichte Probleme beim Einschlafen, wurde es doch erst 01.00 Uhr nachts halbwegs dunkel und bereits kurz nach 2 wieder hell. Aber nach 2 Tagen intensiven Trainings erledigte sich dieses Problems von allein. Bei einer Lager-Olympiade am Abend lautete das Motto "nass und dreckig". Das "All-Star-Team" aus deutschen Betreuern kämpfte tapfer, aber weniger um die Platzierung und mehr um das Motto zu erfüllen.
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Mittwoch-Abend feuerten wir Deutschen lautstark unsere WM-Mannschaft beim Halbfinale gegen Spanien an. Über 500 Zeltlager-Teilnehmer/Innen schauten beim Public-Viewing auf Finnisch zu, wie "Sweinsteiga" und Co. um den Finaleinzug spielten. Nach 6 anstrengenden und sehr erlebnisreichen Tagen, in denen viele neue Freundschaften geknüpft und bereits bestehende ausgebaut wurden, hieß es die Heimreise anzutreten. Nach insgesamt 12 Tagen und 4.400km auf der Uhr, war man froh wieder ein richtiges Bett und vernünftige Duschen zu genießen.
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Wer mehr wissen möchte, sowie reichlich Bilder:
[url=http://www.lauffeuer-online.de/634-0-Zeltlager-Blog.html]Bericht Lauffeuer[/url]
[url=http://www.palotarus2010.fi/]Bericht Palotarus (Finnisch)[/url]
Text und Fotos Michael Taubert
Material- und Hitzeschlacht in der Schönfelder Papierfabrik
16.30 Uhr am Montag, den 12.07.2010 die Funkmelder gehen rauf und runter, die Sirenen schallen in der Luft.
Einsatzmeldung: Einsatz für die Feuerwehr Schönfeld, Annaberg, Buchholz, Frohnau und Geyersdorf zur Schönfelder Papierfabrik, Brand des Papierlagers.
Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge fahren zur Einsatzstelle an der Tannenberger Straße. An der Einsatzstelle angekommen standen mehrere Hundert m³ Altpapier in Flammen. Sofort wurde mit der Brandbekämpfung begonnen.

Als schwierig gestaltete sich zunächst die Wasserversorgung, da am Anfang zu wenig Einsatzfahrzeuge und Einsatzkräfte vor Ort waren um die weiten Strecken zu überbrücken. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung drohte ein Lagergebäude Feuer zu fangen. Dieses konnte aber gehalten werden. Nach und nach rückten weitere Kräfte an, somit stand die Wasserversorgung stabil und ein massiver Löschangriff konnte beginnen.

Mithilfe von 4 TS8-Pumpen und einem LF16 wurde das Löschwasser zu den einzelnen Löschfahrzeugen befördert. Diese verteilten dies dann auf der mehr als 10 C-Strahlrohre welche im Einsatz waren. Aufgrund der enormen Temperaturen hieß es für die Kameraden die nichts mit der Brandbekämpfung zu tun hatten Marscherleichterung. Um die Kameraden so oft wie möglich bei der Brandbekämpfung abzulösen, wurden die Feuerwehren Cunersdorf, Tannenberg und Wiesa nachalarmiert. Des Weiteren wurde ein RTW nachgefordert zur Absicherung der Kameraden.
Der Brand war zwar soweit unter Kontrolle aber da es sich um gepresstes Papier handelte konnte das Löschwasser nicht richtig in das Material eindringen. Aufgrund der Nähe zur Zschopau wurde auf einen Einsatz von Schaum bzw. Netzmittel verzichtet. Durch die Firmenleitung wurden 3 Gabelstapler zur Verfügung gestellt, womit die Ballen auseinandergezogen werden konnten. Auch wurden Abrollcontainer bereitgestellt, worin ein Teil der Ballen gelagert wurden. Diese mussten aber weiterhin abgelöscht werden.

Hektik kam noch einmal kurzzeitig auf, als einige Fahrzeuge zu einem Wohnungsbrand in Annaberg herausgelöst werden mussten. Dieser stellte sich aber zum Glück als Blumenkübelbrand auf einem Balkon heraus.
Nach und nach konnten einige Rohre zurückgebaut werden. Gegen um 20.00 Uhr wurde entschieden die Feuerwehr Geyer nachzufordern und einige Feuerwehren die seit Anfang an dabei waren herauszulösen. 21.00 Uhr wurde dann die Feuerwehr Geyer alarmiert. Für die Feuerwehren Annaberg, Buchholz, Cunersdorf, Wiesa und Schönfeld war der Einsatz für das Erste beendet. Die Kräfte vor Ort kämpften die ganze Nacht weiter.

Gegen 7.00 Uhr am 13.07 kam die Ablösung durch die Feuerwehr Buchholz, Wiesa und Cunersdorf. Somit war der Einsatz für die Nachtschicht beendet. 12.00 Uhr wurde dann die Einsatzstelle der Werksleitung übergeben, somit war der Einsatz nach fast 20 Stunden beendet.
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Nachwuchs für unsere Feuerwehr
Nachwuchs bei Familie Wagner/ Holland. Unsere Kamerad Phillip Holland ist Papa geworden. Der kleine Maximilian wurde am 16.06 im Annaberger Krankenhaus 13.00 Uhr geboren. Er ist 49 cm groß und 2770 Gramm schwer.

Wir gratulieren zum Nachwuchs und wünschen der Familie alles Gute.
Bambinis stürmen Drehleiter
Am 21.06. hatte die Bambinifeuerwehr in Elterlein ihren letzten Dienst in diesem Schuljahr. Zu diesem Anlass wurde die Drehleiter Buchholz eingeladen um zu zeigen was man mit solch einem Sondereinsatzfahrzeug alles machen kann. Nach einer Stärkung für die Bambinis stürmten Sie sofort die L32.

3 Kameraden unsere Wehr erklärten jedes Detail an dem Fahrzeug, die Bambinis wollten auch alles wissen und ausprobieren.

So kämpften Sie im Tauziehen gegen unseren Kameraden und gegen die Seilbremse. Unser Kamerad verlor aber, ohne jede Chance, den Wettkampf gegen diese starke Truppe.

Wir wünschen der Bambinifeuerwehr Elterlein schöne Ferien und immer viel Spaß bei den gemeinsamen Diensten.
Schweres Zugunglück
Jedes Jahr findet unter der Leitung von Sven Spenke im Raum Annaberg ein Lehrgang für leitende Notärzte statt. Zum Abschluss des Lehrganges findet eine Abschlussübung mit verschiedenen Hilfsorganisationen statt.

Angenommen war ein Bahnunfall auf der Strecke Annaberg-Schwarzenberg. Ein Triebwagenzug der Erzgebirgsbahn war auf Höhe des „Einschnittes“ verunglückt. Insgesamt galt es 28 verletzte Personen, zu retten. Die Bahnstrecke befindet sich inmitten eines Waldes und unzugänglichem Gebiet. Die Verletzten im Zug waren zum Teil eingeklemmt und schwerst verletzt. Das Hauptproblem war die Verletzten vom Zug zur Verletztensammelstelle zu bekommen. Rechts und links der Bahnstrecke war jeweils eine ca. 10m hohe Böschung die es zu Überwinden galt. Die Verletzten wurden mithilfe von Schleifkorptragen über die Drehleiter, durch ein Schrägseil am Hang (die Tragen wurden auf Steckleiterteilen mithilfe eines Flaschenzuges den Hang hinauf gezogen), durch 2 Schienenwagen und durch die Bergwacht gerettet.

An der Verletztensammelstelle wurden die Personen dann gesichtet und nach Dringlichkeit Ihrer Verletzung eingeteilt. Danach in ein entsprechendes Krankenhaus eingewiesen.

Fazit: Bei solch einem Unfall wird eine Menge an Spezialtechnik und Personal benötigt.
Interschutz 2010
Am Samstag den 12.06.2010 mussten unsere Kameraden zeitig aufstehen, denn 7.00 Uhr fuhr der Bus nach Leipzig ab. Dies fiel zwar den meisten sehr schwer aber es sollte sich lohnen. Gegen 10.00 Uhr an der Messe angekommen, stürmten die Kids die Messehallen.

Unendlich viele Eindrücke machten uns sprachlos. Die Welt der Feuerwehr auf einem Fleck.
Fest im Programm war die Tauchergruppe Buchholz eingeplant.

Bei zwei Vorführungen zeigte der Ausbilder sein Können. Dies war ein Highlight der Kameraden.


Gegen 15.00 Uhr war der Messebesuch leider zu Ende. Mit dem Bus ging es wieder nach Annaberg-Buchholz. In Buchholz angekommen ging es noch einmal in den Schulungsraum. Dort warteten 2 Kameraden mit Bratwurst auf uns.

Danke an alle Beteiligten für die Ausfahrt.
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Voller Erfolg für unsere Jugendfeuerwehr beim Regionalausscheid 2010
Am 05.06.2010 fand der Regionalausscheid der Jugendfeuerwehr des Regionalbereiches Annaberg statt. Der Wettbewerb in der Disziplin Gruppenstafette wurde auf dem Sportplatz in Hammerunterwiesenthal durchgeführt. Insgesamt sind 18 Mannschaften angetreten. In der Wertungsgruppe 3 (15-18 Jahre) konnte unsere Jugendfeuerwehr den 1. Platz verteidigen. In der Wertungsgruppe 1 (10-14 Jahre) konnte unsere Mannschaft den 2. Platz erkämpfen. Somit konnten sich unsere Kleinen um 2 Plätze verbessern.

Auch die Jugendfeuerwehr Annaberg und Cunersdorf konnten sehr gute Ergebnisse erzielen. Die Jugendfeuerwehr Annaberg belegte den 3. Platz in der Wertungsgruppe 3 und die Jugendfeuerwehr Cunersdorf belegte den 4. Platz in der Wertungsgruppe 1. Somit hat sich das das gemeinsame Training ausgezahlt. Am 19.06 findet der Kreisausscheid in Niederwürschnitz statt. Unsere Jugendfeuerwehr wird aber nicht daran teilnehmen da wir bereits gesetzt sind für den Landespokal in Annaberg-Buchholz. Somit fährt die Jugendfeuerwehr Mildenau in der WG 3 zum Kreisausscheid. Wir wünschen der Jugendfeuerwehr Mildenau und Hermannsdorf viel Glück für den Kreisausscheid und hoffen, dass sie sich für den Landespokal qualifizieren.

Ein Dank gilt allen Organisatoren des gelungenen Wettbewerbes. Ein Highlight an diesem Wettbewerbstag war als ein Bundepolizeihubschrauber neben dem Sportplatz landete und die Kids diesen begutachten konnten.

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Maschinistenausbildung in Buchholz
In den letzten Wochen fand in Buchholz ein Maschinistenlehrgang statt. Unter der Leitung des Kreisausbilders Kameraden Kraatz wurden unzählige Theoriestunden abgehalten. Am 03.06.2010 fand auf dem Gelände des Südbahnhofes die praktische Prüfung statt. Wir wünschen allen neuen Maschinisten immer genug Wasser an der Pumpe und eine gesunde Heimkehr zum Gerätehaus.

125 Jahre Feuerwehr Wiesa
Vom 28.05. - 30.05. feierte die Feuerwehr Wiesa ihr 125 jähriges bestehen. Die Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz unterstützte die Wiesaer Kameraden bei ihrem Jubiläum. Am Samstag war der Bergbau und Höhenrettungszug zu einer Vorführung eingeladen. Am Sonntag waren viele Kameraden und Fahrzeuge am Festumzug beteiligt.

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Ehrung für verdiente Kameraden
Am 26.05. fand im Annaberger Rathaus die Auszeichnungsveranstaltung für verdiente Kameraden statt. Ca. 50 Kameraden aus allen 5 Ortswehren waren eingeladen.

Nach dem sich Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch bei den Kameraden bedankte folgten Dankesworte der Fraktionsvorsitzenden. Danach folgte die Ehrung der Kameraden durch die Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch, Stadtwehrleiter Jens Schlegel, Fachbereichsleiter Jochen Vießmann und den Ortswehrleitern. Um die Feierstunde gebührend abzuschließen, folgte ein kleines Buffet.
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Erfolgreiche ABC-Ausbildung
Vom 03.05-07.05 konnte Kamerad Martin Reinhold am Lehrgang ABC-Basis, an der Landesfeuerwehrschule Sachsen erfolgreich teilnehmen.

In diesem Lehrgang werden die Grundlagen der Gefahrenabwehr bei Einsätzen mit Atomaren, Biologischen und Chemischen Stoffen den Kameraden beigebracht.

1. Mai, die Stadtjugendfeuerwehr war dabei!
Am 1. Mai findet auf dem Annaberger Markt immer ein Familientag statt. An diesem Tag präsentieren sich viele Vereine und Organisationen aus dem Regionalbereich Annaberg. Organisiert wird dieser Tag vom DGB. Zum ersten Mal präsentierte sich die Stadtjugendfeuerwehr Annaberg-Buchholz zu dieser Veranstaltung.

Neben einer Technikschau mit Drehleiter, LF 16-12, Jugendfeuerwehr LF 16-12 und Jugendfeuerwehr Trabbi konnten die Kids und Ihre Eltern Feuer mit der Kübelspritze bekämpfen. Auch das Basteln kam nicht zu kurz. Hoffen wir, dass wir durch diese Öffentlichkeitsarbeit junge Menschen für die Arbeit der Feuerwehr begeistern können.
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Höhenfeuer 2010
Trotz der schlechten Wetterprognose war das Buchholzer Höhenfeuer wieder ein voller Erfolg. Nach Monaten der Vorbereitung (Holz besorgen) war es wieder soweit es galt das Buchholzer Höhenfeuer abzubrennen.
Wie jedes Jahr ging es mit einem Fackelumzug vom Stadtkern zum Festplatz beim ehemaligen Siedlerheim. Der Fackelumzug wurde wieder vom Fanfarenzug der Stadtfeuerwehr Annaberg begleitet.
Gegen acht Uhr wurde dann das Feuer entzündet. Diesmal auch ohne Komplikationen.

Natürlich kam die Verpflegung nicht zu kurz. Fleischpfanne, Bratwurst, Fischsemmel und Getränke wurden an unsere Besucher verköstigt. Auch unser DJ-Tatch Me (Torsten Köhler) heizte der Menge ein.

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Kettensägen mal anders
3 Kameraden unserer Wehr konnten beim Stihl Profi-Stammtisch in der Touristenstation in Dörfel teilnehmen. Es wurden zum Beispiel die neusten Modelle von Stihl vorgestellt.

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Besonders wurde die sogenannte Rettungssäge vorgestellt, da die Teilnehmer alle aus Feuerwehren unseres Regionalbereichs kamen. Danach gab es noch eine Kleinigkeit zu essen. Ein Dank gilt an die Firma Müller und an den Ausbilder (welcher eigentlich jede Minute hätte Vater werden können) für die Durchführung
Drehleiter beim Grundlehrgang in Sehma
Am 10.04.2010 war die Drehleiter zur Ausbildung beim Grundlehrgang in Sehma. So konnten die Teilnehmer sehen, was für Technik in unserem Landkreis stationiert ist und was die Einsatzkräfte für Möglichkeiten mit dieser Technik haben.

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Nachwuchs für unsere Feuerwehr
Unsere Kameraden Jana Hilarius und Rigo Hilarius haben Nachwuchs bekommen. Der kleine Nick ist am 31.03.2010 im Annaberger Krankenhaus auf die Welt gekommen. Mutter und Kind sind wohl auf. Wir gratulieren zum Nachwuchs und wünschen der Familie alles Gute.
Erzgebirgsrallye 2010 verläuft ohne Zwischenfall auf WP Crottendorf
Unsere Feuerwehr sicherte wieder eine Wertungsprüfung der Erzgebirgsrallye 2010 ab.

Diesmal sicherten wir die WP Crottendorf ab. Start war zwischen Walthersdorf und Sehma. Es ging dann auf dem Firstenweg entlang, bis die Teilnehmer nach Crottendorf abbogen. Kurz vor Crottendorf erreichte man dann das Ziel. Trotz der sehr schnellen Wertungsprüfung für die Teilnehmer und des totalen sch… Wetters ( Schnee, Regen, kälte und Wind) mussten wir nicht zum Einsatz ausrücken.

Aber von knapp 80 Startern waren nur noch knapp 45 auf der WP Crottendorf unterwegs.
Mit Pauken und Trompeten zum 30.

Der Fanfarenzug der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz gratulierte Kamerad Jörg Heinicke, seines Zeichens 1. Musikstabsführer des Fanfarenzuges, zu seinem 30. Geburtstag. Auch unsere Nachtwächter oder Landesmusikzugstabsführer Klaus Schmidt aus Schönfeld waren unter den Gratulanten. Mehr Fotos unter Events!
Neue Beschaffung für unsere Feuerwehr
Um die Qualität unserer Homepage weiter auf einem guten Level zu halten, wurde eine kleine aber feine Spiegelreflexkamera beschafft. Da man mit unseren alten Digitalkameras keinen Blumenstrauß mehr gewinnen kann, war das ein notwendiger Schritt.

Auch um eine gute Einsatzdokumentation gewährleisten zu können, ist dies notwendig gewesen. Die Kamera wird auf dem ElW-K verlastet.
Was man so bei eBay findet?
Durch einen Freund der Buchholzer Feuerwehr wurden wir darauf aufmerksam gemacht worden das bei eBay Fotos von der Buchholzer Feuerwehr versteigert werden. Die Fotos handeln von einer Löschgruppe des Kraftverkehrs die mit den Fahrzeugen der Buchholzer Feuerwehr geübt haben. Von wann die Aufnahmen sind, ist momentan nicht bekannt.

Wer mehr Informationen zu den Fotos hat könnte sich unter paul-reuter[at]web.de melden.
Jahreshauptversammlung 2010
Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand am 05.02.2010 statt. Gäste waren Bürgermeister Proksch und Stadtwehrleiter Jens Schlegel. 19.00 Uhr begann die die JHV mit dem Jahresbericht des Wehrleiters. Es folgten die Berichte des 1.Zugführers, der Gerätewarte, des Jugendwartes, des Musikzugstabsführers, des Zugführers des BBHRZ und des Stadtjugendwartes.

Nachdem der Marathon mit den Berichten hinter uns gebracht wurde, wurde das Konzept für die neue Raumnutzung des Gerätehauses vorgelegt.

Danach wurden die diesjährigen Beförderungen vorgenommen. Folgende Kameraden wurden befördert:
Sabine Nötzel zur Feuerwehrfrau
Claudia Bos zur Feuerwehrfrau
Andy Wendrock zum Feuerwehrmann
Kevin Meiner zum Oberfeuerwehrmann
Robert Schneider zum Hauptfeuerwehrmann
David Theumer zum Hauptfeuerwehrmann
Jeremias Nötzel zum Hauptfeuerwehrmann
Mike Böhm zum Löschmeister
Michael Taubert zum Löschmeister
Robert Müller zum Löschmeister
Danach kam es noch zu einer Ehrung von 2 Kameraden. Michael Taubert und Oliver Böttcher wurden für 10 Jahre Feuerwehrdienst ausgezeichnet.

Am Ende ging es in die offene Diskussionsrunde und man konnte den Abend ausklingen lassen.
Achtung Dienstplanänderung!
Die Verkehrsteilnehmerschulung vom 08.02.10 wird mit dem Dienst Stationsausbildung Technische Hilfeleistung vom 22.02.10 getauscht.
Weihnachtsfeier im Januar?
Richtig, wie jedes Jahr feiern die Jugendgruppenleiter der Stadtjugendfeuerwehr Annaberg-Buchholz ihre Weihnachtsfeier im Januar. Da in der Weihnachtszeit bei allen Beteiligten die Zeit eher knapp ist, fällt der Termin immer auf den Januar. Wie es schon Tradition geworden ist, wird sich in Cunersdorf zum Bowling spielen getroffen. Auch wenn es nur um den Spaß geht, lag doch der sportliche Ehrgeiz in der Luft.

So konnte in der Kategorie schnellste Kugel ganz klar Martin Reinhold (OFw Buchholz) gewinnen. Seine Kugeln waren kurz davor die Schallmauer zu zerbrechen. Die meisten Punkte erreichte aber Paul Reuter (OFw Buchholz) gefolgt von Mike Graumann (OFw Annaberg) und Martin Reinhold (OFw Buchholz).
Für alle war es ein schöner Abend um vor allem Kraft zu tanken für das bevorstehende Jahr. Denn 2010 wartet viel Arbeit auf die Stadtjugendfeuerwehr Annaberg-Buchholz. Wir feiern 15 Jahre Stadtjugendfeuerwehr, der Landespokal der Jugendfeuerwehr Sachsen wird von uns ausgetragen und der normale Jugendfeuerwehrdienst muss absolviert werden.
Insgesamt kümmern sich 25 ausgebildete Jugendgruppenleiter um die 3 Jugendfeuerwehren unserer Stadt. Für alle bedeutet das fast jeden Samstag Dienst, man muss zu unzähligen Versammlungen und diverse Weiterbildungen. Dass alles neben dem normalen Feuerwehrdienst der auch schon viel Zeit in Anspruch nimmt.
Baufortschritt der letzten Wochen